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Die politische Neuordnung Europas brachte für die Fährlinie Sassnitz-Trelleborg mehrere einschneidende Veränderungen mit sich: Mit der neuen Reisefreiheit der Bürger der ehemaligen DDR stieg zum einen die Zahl der Zugreisenden sprunghaft an, zum anderen erreichte der Güterverkehr noch im Jahr 1989 mit fast 5 Millionen Tonnen beförderter Fracht das beste Ergebnis seiner Geschichte. Die dafür notwendige Kapazität bieten die bis heute zum Einsatz kommenden Fährschiffe FS Trelleborg (II), 1982 gebaut, und das 1989 in Dienst gestellte FS Sassnitz (II). Mit der Gründung der "Deutsche Fährgesellschaft Ostsee" (DFO) im Jahr 1993 gingen die Fähraktivitäten der Deutschen Reichsbahn an das neue Unternehmen über, das wenig später auch eine Eisenbahnfährlinie Rostock-Trelleborg eröffnete und das 1989 in Dienst gestellte FS Sassnitz (II).
Mit der Fusion der DFO mit der dänischen Reederei Scandlines zur Scandlines AG im Sommer 1998 änderte sich auch die Firmierung der Königslinie: Sie ist heute Bestandteil des Scandlines HANSA-Routennetzes, zu dem auch die Linie Rostock-Trelleborg gehört.
Seit 1998 verkehren die Fährschiffe nicht mehr vom Sassnitz-Stadthafen aus, sondern vom neuen modernen Fährhafen Sassnitz Mukran, der sich ca. 3 km südlich der Stadt befindet.
Der Hafen hat eine direkte Straßenanbindung an die B 96 und einen eigenen Fährbahnhof. Während der Hauptsaison verkehren hier wöchentlich drei Autoreisezugpaare zwischen Dortmund, Stuttgart-Kornwestheim und Rügen.
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